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German Page Manila

- Philippines -


Dieser Artikel wurde uns durch ASIAholiday@cs.com übermittelt:


Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre Philippinen-Seite ist sehr interessant. Aber Sie sollten auch einmal darauf aufmerksam machen, daß es "ganz spezielle" und äußerst fragwürdige Philippinen-Repräsentaten in Deutschland gibt. Als Beispiel hierzu nachfolgend ein Artikel, der am vergangenen Wochenende (28. Okt. 2000) in unserer Regionalzeitung erschienen ist.


Staatsanwalt, Finanzamt und Ausländeramt ermitteln gegen philippinische Kirche Iglesia ni Cristo Philippinische Kirche Christi in Okarben: Auffanglager für Illegale? Es gehört zu einer fragwürdigen und bislang nur geduldeten "Bereicherung" des Karbener Stadtteils Okarben: das ehemalige Firmengebäude in der Großgasse 2 a, auf dem seit Dezember 1995 in großen Lettern der Name "Kirche Christi" prangt. Die Nachbarn haben sich bis heute nicht so richtig an diese befremdliche Erscheinung gewöhnt, in der zweimal pro Woche Versammlungen stattfinden. Nach Auskunft der Kirchenverwaltung ist man um "Kontakt mit der Öffentlichkeit und Aufklärungsarbeit" bemüht. Und so strömen jeden Donnerstag und Sonntag mehrere hundert Filipinos an diesen Ort. Und verursachen Verkehrschaos und Lärm. Ausgerechnet Sonntags zur Mittagsruhe und Donnerstags in den Abendstunden. Die durch genervte Anwohner informierte Polizei gehört zu regelmäßigen Besuchern bei der Kirche, die sich auch "Iglesia ni Cristo" nennt. Eine wirklich merkwürdige Art von Öffentlichkeitssarbeit.

Das sagt sich inzwischen wohl auch der Offene Kanal in Offenbach. Dieser regionale TV-Sender wird seit geraumer Zeit als kostenloses Werbeforum von Iglesia ni Cristo mißbraucht und leistet seinen speziellen Beitrag zur Verbreitung des irreführenden Glaubenskults. "Aber das gehört noch zu den harmloseren Vorgängen", weiß einer der unmittelbaren Nachbarn zu berichten. "Hinter den Kulissen dieser angeblichen Kirche spielen sich wohl noch ganz andere Dinge ab. Das alles ist doch nichts anderes als ein Auffanglager für illegale Asiaten. Es sollte mich nicht wundern, wenn hier sogar einige der Abu Sayyaf-Verbrecher Unterschlupf gefunden haben."

Die Illegalen der "Kirche Christi". Das mag wohl etwas übertrieben sein. Dennoch erhärten sich entsprechende Vermutungen durch Fakten. Und es stellt sich die berechtigte Frage, weshalb Stadtverwaltung, Finanzamt und Staatsanwalt nicht endlich aktiv werden? Hierzu erklärt ein Zeuge: "Im Mai habe ich Iglesia ni Cristo als Gast besucht. Und ziemlich schnell festgestellt, daß es wohl mehr eine Sekte als eine Kirche ist. Durch den in Offenbach wohnhaften Jürgen Heuberger habe ich erfahren, daß hier illegale Filipinos beherbergt werden. Bei dieser Gelegenheit hat Herr Heuberger sogar ein anderes Mitglied bezichtigt, die Kirche wegen der Illegalen bei der Polizei angezeigt zu haben. Der Witz ist, daß sich dieser Vorwurf als Lüge herausgestellt hat. Es gab niemals eine Anzeige bei der Polizei. Der Beschuldigte wußte überhaupt nichts von den Illegalen. Aber damit hat Herr Heuberger einen Stein ins Rollen gebracht, der erstmals einem Geständnis gleichkommt."

Wie sich inzwischen herausgestellt hat, irrt der Zeuge in einem Punkt: die illegalen Filipinos wurden nicht im Okarbener Kirchenhaus beherbergt, sondern in der Kreuznacher Straße / Frankfurt und in der Domstraße / Offenbach. Ohne Wissen der jeweiligen Vermieter. Bei diesen Adressen handelte es sich um angemietete Wohnungen, in denen der Kirchenminister zeitweilig gelebt hat. In den 80er Jahren hatte Iglesia ni Cristo seinen Sitz in Frankfurt, wo 1986 auch die Registrierung als Verein erfolgt ist. Und hier kommt ein Mann ins Spiel, der bei der philippinischen "Kirche" eine äußerst zwielichtige Rolle spielt und bei näherer Betrachtung weniger religiösen Motiven folgt als vielmehr seine kriminelle Energie auslebt. Sein Name ist Rizalino Generao, bei der Okarbener Sekte als Hauptdiakon beschäftigt. Deutsche Mitglieder beschreiben ihn wie folgt: braungebrannter Filipino mit Halbglatze, Arbeitsstelle und wohnhaft in Offenbach, stets korrekt mit Anzug, Kravatte und Handy gekleidet, sympathisches Auftreten, Gemüt wie eine Klapperschlange und einschlägig bekannt durch Machtmißbrauch mit Hilfe seines Kirchenamtes. In Anlehnung seines Nachnamens läßt er sich auch gern "General" nennen.

Die Frankfurter Wohnung war auf Generao's Namen gemietet. Und es stellt sich die Frage: weshalb nicht auf den Namen des Kirchenministers, der dort doch gelebt hat und in Deutschland ordnungsgemäß gemeldet ist? Nachdem der Vereinssitz später nach Offenbach gewechselt ist, wurde hier das Spielchen wiederholt. Auch die Wohnung in der Domstraße wurde von R. Generao angemietet und von dem Minister bewohnt. Im Dezember 1995 fand der Umzug nach Okarben statt. Aber in beiden Fällen wurden die Wohnungen in Frankfurt und in Offenbach nach dem Auszug des Ministers nicht gekündigt. Seine Nachfolger waren stets Filipinos, die illegal in Deutschland gelebt haben.

Das alles war ja auch so einfach und lukrativ: die Illegalen standen niemals vor dem Problem, sich eine Unterkunft suchen und beim Vermieter gültige Papiere vorlegen zu müssen. Sie sind einfach in die Wohnung eingezogen, die der Hauptdiakon für teures Geld an sie weitervermietet hat. Allein in Frankfurt mindestens sieben Jahre lang. Um wieviel mehr Miete Generao von den Illegalen kassiert hat als er selbst bezahlen mußte, kann nur vermutet werden. Die Frage, ob es sich dabei um unversteuerte Einkünfte gehandelt hat, wird jetzt das Finanzamt beschäftigen. Nicht umsonst ist Rizalino Generao dort wegen anderer Steuervergehen einschlägig bekannt.

Und wer ein richtig cleverer Hauptdiakon sein möchte, der kennt natürlich noch andere Methoden, die Schützlinge ohne Aufenthaltsrecht "im Namen kirchlicher Brüderlichkeit" abzuzocken. Was bei Illegalen auch gefahrlos möglich ist, da sie keine juristische Lobby in Anspruch nehmen können. Da hieß es dann eines Tages, es sei an der Zeit, den gesetzwidrigen Aufenthalt zu legalisieren. Er, Hauptdiakon Generao, wolle mit seinem Anwalt sprechen, um das Aufenthaltsrecht für alle Betroffenen zu erwirken.

Hier wurde skrupellos mit der Not und Hoffnung abhängiger Landsleute gespielt. Die haben natürlich nicht geahnt, daß sie aufgrund ihres unrechtmäßig verlängerten Deutschlandbesuchs längst kriminell geworden waren und daher jeden Anspruch auf Aufenthaltsrecht verwirkt hatten.

Natürlich kostet eine juristische Beratung etwas Geld. Mindestens 200,- DM pro Person. Und das wurde dann auch bezahlt. So schwer es jedem Einzelnen in Ermangelung einer geregelten Verdienstquelle auch fiel. Erwartungsgemäß haben die bleibefreudigen Filipinos niemals einen Anwalt, einen entsprechenden Antrag, geschweige denn ein Urteil zu Gesicht bekommen. Genauso wenig wie Belege für ihre geleisteten Zahlungen. Und Hauptdiakon Rizalino Generao hatte mal wieder einen ansehnlichen Nebenverdienst erwirtschaftet. Ob er den wohl versteuert hat? Und die Illegalen? Man ist eben irgendwann wieder ins Heimatland zurückgekehrt. Oder man blieb einfach in Deutschland. Schließlich gibt es ja genügend Mittel und Wege, die Behörden zu täuschen. Ein beliebtes Beispiel ist der sog. Nato-Stempel, der auch unter der Bezeichnung "Sofa-Stempel" von der amerikanischen Armee ausgegeben wird. Dieses Dokument berechtigt philippinische Angestellte von Armee-Angehörigen zum Aufenthalt in Deutschland. Freilich nur so lange, bis der amerikanische Arbeitgeber wieder in die USA zurückkehrt. Bei den manipulierten Sofa-Stempeln sieht das natürlich anders aus: von denen weiß die US-Armee nichts, und die Illegalen verfügen dadurch über eine erschlichene Aufenthaltsgenehmigung.

Iglesia ni Cristo deckt Straftaten ihres Hauptdiakons. Das Thema Steuern und Betrug scheint für Rizalino Generao ohnehin zu einem voll akzeptierten Lebensinhalt geworden zu sein. Man stelle sich vor, da ist ein kirchlicher Würdenträger, der schamlos über seine eigenen Verfehlungen hinwegtäuscht, indem er Tatsachen ins Gegenteil verkehrt und ein völlig ausgeschaltetes Unrechts bewußtsein zum Normalmaß erhebt. Und wenn sich die Delikte wiederholen, dann handelt es sich in den Augen der Karbener Kirchenverwaltung nicht etwa um einen Beweis unverbesserlicher Sünde. Stattdessen wird auf scheinheiligste Weise erklärt, daß es "nur" um ein Thema gehe, über das früher schon gesprochen wurde. Und daß es unnötig sei, darüber noch einmal zu diskutieren, weil der Frevler die damit zusammenhängenden Vorwürfe ja ohnehin schon kenne. Selbst Generao's schwerste Straftaten bis hin zum Gesetzesbruch werden verharmlost und mit eiskalter Arroganz unter den Tisch gekehrt.

Wer mit den Herrschaften des Sektenvorstands zu tun bekommt, dem drängt sich schon bald der Verdacht auf, daß es Menschen von einem anderen Stern sein müssen. Irdische - geschweige denn deutsche - Gesetze und Regeln gelten für sie nicht. Ernsthaftigkeit und Glaubwürdigkeit von Iglesia ni Cristo sind längst durch Korpsgeist ersetzt worden: unbedingte Geschlossenheit nach außen und Rechtfertigung auch des schlimmsten persönlichen Fehlverhaltens solange es die irrwitzigen Lügen zulassen. Glaubensbruder wird durch Urkundenfälschung betrogen. So erstaunt es auch nicht, daß es einem Hauptdiakon der philippinischen Sekte erlaubt ist, seine Glaubensbrüder zum Zweck der Selbstbereicherung zu betrügen und zu bestehlen. Deshalb ist es für das nachfolgende Beispiel nicht verwunderlich, daß es sich auch hierbei wieder um die funktionierende Strategie handelt, bei der ein Sektenmitglied ohne gültige Papiere betrogen wird und wegen seines illegalen Aufenthalts keine Möglichkeit zur Strafverfolgung hat. Und da gerade von verwunderlichen Dingen die Rede ist, wird es sicherlich niemanden überraschen, daß unser alter Bekannter, Rizalino Generao, auch hierbei seine schmutzigen Finger im Spiel hat.

Da gibt es einen philippinischen Diakon namens Amari *. Er besitzt einen Nato-Stempel, den er bestenfalls als notwendiges Übel betrachtet, jedoch nicht besonders viel Vertrauen beimißt. Diese unechten Papiere mögen zwar für eine allgemeine polizeiliche Kontrolle tauglich sein. Bei einem juristischen Akt könnten sie jedoch einen ungewollten "Bumerang-Effekt" auslösen. Deshalb wechselt Amari auch des öfteren seinen Wohnsitz. Natürlich hat er zwischendurch auch schon in den Quartieren gehaust, die in Frankfurt bzw. Offenbach von R. Generao angemietet waren. Und bekanntlich sind Kirchenmitglieder ohne gültige Papiere die am meisten geschätzte Beute unseres Hauptdiakons.

Was macht ein Filipino, der zwar illegal in Deutschland lebt, aber so clever ist und sich durch selbstständige Unternehmungen ansehnliche Umsätze erwirtschaftet? Als erstes erkennt er, daß eine publikumswirksame Präsenz auf Dauer nicht im Geheimen möglich ist. Und daß es ratsam ist, das Finanzamt ab einer gewissen Umsatzhöhe nicht zu mißachten. Man muß ja immerhin damit rechnen, daß irgendein Kunde auf die kuriose Idee kommt, seine an Amari geleisteten Zahlungen steuerlich geltend zu machen.

Also gründeten Amari und R. Generao eine partnerschaftliche Zweckgemeinschaft: Amari baute seine Unternehmungen auf, pflegte Kundenkontakte und organisierte alles, was für eine wirtschaftliche Existenz notwendig war. Und Hauptdiakon Generao stellte aus reiner brüderlicher Nächstenliebe - ähnlich wie bei den Wohnungen in Frankfurt und Offenbach - seinen Namen zur Verfügung. Und kassierte hierfür eine beträchtliche "Aufwandsentschädigung". Wie schon erwähnt, waren die Geschäfte ordnungsgemäß bei den Behörden angemeldet. Unter dem Namen Rizalino Generao. Und irgendwann kam dann die Aufforderung vom Finanzamt, man möge doch zwischendurch auch 'mal so nett sein und Steuern zahlen. Nach Möglichkeit gleich noch für die zurückliegenden Jahre. Und da kam dann ein hübschen Sümmchen von mehreren tausend Mark zusammen. Diakon Amari händigte seinem unvermeidlichen "Partner" das geforderte Geld zwecks ordnungsgemäßer Steuerzahlung aus.

Aber was ist von einem habgierigeren Hauptdiakon zu erwarten, wenn für ihn doch die Versuchung so riesengroß war? Und er sich doch immer in Geldschwierigkeiten befand. Eines Tages hat Generao den fälligen Betrag nicht an das Finanzamt überwiesen. Das Geld, das ihm zwecks Steuerzahlung anvertraut wurde, hat er bedenkenlos für sich behalten. Was nach seiner Auffassung ja auch logisch war. Schließlich kostet die Erfüllung philippinischer Träume eine Menge Geld. Und ein 190er Mercedes ist verständlicherweise das Mindeste, womit ein standesbewußter Hauptdiakon repräsentieren muß.

Bei diesem Betrugsdelikt bestand das grundsätzliche Problem darin, daß R Generao offensichtlich nicht weiter gedacht hat als bis zur Probefahrt. Ansonsten wäre ihm der Gedanke gekommen, daß sich das Finanzamt gewiß nicht mit einem Fehlbetrag zufrieden gibt. Und so dauerte es auch nicht lange, bis die erste Mahnung bei dem Hauptdiakon eintraf. Die er dann auch brav an Amari weiterleitete. Der war angesichts der zusätzlichen Zahlungsaufforderung recht erstaunt. Wofür Generao eine plausible Erklärung parat hatte: das Finanzamt habe sich bei dem ersten Steuerbescheid verrechnet und fordere jetzt eine Nachzahlung.

Amari, der den zweifelhaften Ruf seines "Partners" kannte, wurde mißtrauisch und verlangte einen Beweis für die bislang erfolgten Zahlungen. Was Generao zur Erweiterung seines Betrugs veranlaßte. Er fälschte einfach den aktuellsten Überweisungsbeleg, wozu er den manipulierenden Stempel seines Arbeitgebers mißbrauchte. Der Betrag auf diesem Beleg entsprach exakt der Summe, die Generao für sich abgezweigt hatte. Anschließend überreichte er Amari die Dokumente - die Durchschläge der bislang tatsächlich erfolgten Zahlungen und den Durchschlag der Urkundenfälschung.

Damit war Amari's Mißtrauen noch längst nicht gewichen. Deshalb ging er zu Generao's Hausbank, der Städtischen Sparkasse in Offenbach, und führte eine Musterüberweisung auf das Konto eines Freundes durch. Anhand des Sparkassen-Belegs war es Amari möglich, die von Generao durchgeführte Fälschung zu entlarven. Was ihm letztlich aber nichts nützte. Die Rechnung des Karbener Hauptdiakons ging 'mal wieder voll auf: dem illegal in Deutschland lebenden Amari fehlten die juristischen Mittel, den Betrüger zur Rechenschaft zu ziehen.

"Kirche Christi" bricht deutsche Gesetze. So unglaublich es auch erscheinen mag, aber ein gesetzesmäßiger Schritt zur Wiederbeschaffung des gestohlenen Geldes wäre nicht einmal mit legalen Papieren möglich gewesen. Unter Mitgliedern der philippinischen Sekte ist die Anrufung weltlicher Instanzen strikt untersagt. Wer gegen diese absurde Regel verstößt, verliert seine Mitgliedschaft. Eine schwere Bestrafung für all jene, die schon vom Kleinkindalter an mit dieser berüchtigten Religionsgemeinschaft aufgewachsen sind und durch jahrzehntelange Gehirnwäsche davon überzeugt wurden, daß ein Leben ohne Iglesia ni Cristo sinnlos sei.

Diese alarmierende Sektenregel bedeutet nichts anderes als die Unterwanderung und Mißachtung des deutschen Rechts. Dies ist ein klarer Fall für den Staatsanwalt. Was die "Kirche Christi" hier praktiziert, fällt eindeutig unter das Delikt der erpresserischen Strafvereitelung.

Wer es wagt, den Klageweg zu beschreiten und dadurch das deutsche Recht über die Sektengebote stellt, muß mit dem Schlimmsten rechnen. Die Entlassung aus der Mitgliedschaft geht einher mit öffentlicher Bloßstellung und Ächtung. Aber das ist noch nicht alles. Eine weitere Regel von Iglesia ni Cristo besagt, daß ein Kirchenmitglied nicht mit einem Nichtmitglied verheiratet sein darf. Da der Ehepartner des Bestraften noch Mitglied ist, sind die Folgen erzwungene Ehescheidung und Zerstörung der kompletten Familie. Dieser Akt der persönlichen Vernichtung wirkt umso perverser, wenn man sich vor Augen führt, daß Ehescheidungen ausgerechnet im Heimatland der Filipinos verboten sind. - Auch dieser zusätzliche Aspekt ist ein Fall für den Staatsanwalt: massive Verletzung des Persönlichkeitsrechts.

Statt ihren Mitgliedern die juristische Verfolgung einer Straftat zu erlauben, versucht die Sekte, Streitfälle jeglicher Art intern zu schlichten. Wenn hierbei verlogene Hauptdiakone mitwirken, die auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind, kann das Ergebnis niemals befriedigend sein. Im Fall Amari / Generao endete das "Kirchentribunal" so, daß der Betrüger bis heute nicht bestraft wurde und der Bestohlene sein Geld nicht zurückbekommen hat.

Die damit zusammenhängende Entscheidung der Kirchenverwaltung bezog sich auf die zahlreichen Regeln, die im Namen eines falsch verstandenen Gottesglaubens befolgt werden. Da ist es z.B. erlaubt, seine Sünden wegzubeten - um anschließend erneut gegen alle Gebote der Moral, Menschlichkeit, Aufrichtigkeit und Rechts zu verstoßen. Diese gefährliche Philosophie ist vergleichbar mit asiatischen Yakuza-Methoden...und wie geschaffen für einen Hauptdiakon wie Rizalino Generao. - Amari mußte den Steuerbetrag doppelt entrichten.

Angesichts solch unglaublicher Vorgänge mutet es schon belanglos an, daß Generao erst im Oktober vor dem Sühnegericht in Offenbach antreten mußte. Dort hatte man ihn wegen Verleumdung und Falschaussage gegen ein anderes Sektenmitglieds hinbestellt. Ausgelöst wurde der Vorgang durch den vergeblichen Versuch, einen Streitfall "hausintern" zu lösen. Mit dem Erfolg, daß der berüchtigte Hauptdiakon mal wieder alle Register seines fragwürdigen Könnens gezogen und ein unschuldiges Mitglied grundlos diffamiert hat. So also sieht in Wirklichkeit das Resultat aus, wenn sich ein Mitglied vertrauensvoll an seine "Kirche" wendet. Rizalino Generao: Urkundenfälscher, Steuerbetrüger...und Eigentümer von Iglesia ni Cristo. Wenn die "Kirche Christi" in Okarben glaubwürdig wäre, hätte sie schon längst die Konsequenzen gezogen und einen kriminellen Hauptdiakon wie Rizalino Generao entlassen oder zumindest degradiert. In dem Maße, wie die Sekte ihre eigenen Regeln und Verhaltenslehren vorgibt, sollte man erwarten dürfen, daß sie diese auch selbst einhält.

Wer aber Unaufrichtigkeit und immer wieder neue Gesetzesübetretungen als selbstverständliches Mittel der Existenz pflegt, scheint außerstande zu sein, die ständigen Verfehlungen des Herrn Generao als Verrat am kirchlichen Glauben und sämtlichen Gotteslehren zu erkennen. Stattdessen ist es die geradezu mafiotische Machtsicherung der gesamten Kirchenverwaltung, die die unentwegt zelebrierten Gebote als unanständiges, leeres Geschwätz brandmarken.

Freilich gibt es da noch einen ganz anderen Grund, weshalb der umstrittene Hauptdiakon bei Iglesia ni Cristo quasi Narrenfreiheit besitzt. Und weshalb man ihn trotz seiner zahlreichen Gesetzesdelikte nicht zur Rechenschaft ziehen kann. Die Antwort auf diese Frage gibt das Liegenschaftsamt der Stadtverwaltung Karben. Als Eigentümer der philippinischen "Kirche Christi" taucht hier die Adresse Starkenburgring 18 in Offenbach auf. Und das ist die Anschrift von Rizalino Generao.

So unwahrscheinlich es auch klingen mag: der Krankenpfleger aus den Städtischen Kliniken Offenbach und parasitäre Empfänger unterschiedlicher, unversteuerter Nebeneinkünfte ist laut offizieller Eintragung auch noch der Besitzer von Iglesia ni Cristo. Eine Schande für alles, was sich christlich nennt! Daß es sich hierbei um einen reinen Betrug handelt - mit welcher Absicht auch immer -, sei nur am Rande erwähnt. Der Sitz von Iglesia ni Cristo befindet sich nicht in Offenbach, sondern ausschließlich in Karben.

Ein Fall für die Steuerfahndung. Wen verwundert es da noch, daß sich der eingetragene Verein "Iglesia ni Cristo" nicht als Sekte versteht, sondern auch noch besonderen Wert auf kirchliche Seriosität legt? Es stellt sich jedoch die Frage, weshalb die Regeln und Methoden dieser "Kirche" dann so sektenhaft menschenverachtend, erpresserisch und schlichtweg ungesetzlich sind?

So kokettiert Iglesia ni Cristo beispielsweise mit dem Fehlen jedweder Kirchensteuer. Denn in den Klingelbeutel, der am Ende eines jeden Gottesdienstes durch die Reihen wandert, kommen nur minimale Beträge, über deren nicht kontrollierte Höhe jeder Besucher selbst entscheidet. Angeblich gibt es für die Mitglieder keinen finanziellen Aufwand wie bei der katholischen oder evangelischen Kirche (dem man immerhin durch Austritt entgehen kann).

Erwartungsgemäß sieht aber auch hier die Wahrheit völlg anders aus. Tatsächlich gibt es drei Arten von "freiwilligen" Mitgliedsbeiträgen:

1. Spende für den Klingelbeutel. Verwendung: für die allgemeine Missionsarbeit. Dazu gehört z.B. die Mitgliedszeitschrift "Pasugo", die in den USA produziert wird. Trotz der Spenden wird diese Schrift bei Iglesia ni Cristo für 5,- DM verkauft. Hieraus resultieren zwei Fragen: wie deckt sich dieser kommerzielle Verkauf mit der hausinternen Philosophie, daß es keinerlei wirtschaftlichen Aspekte gäbe? Wohin fließen die zu versteuernden Geldbeträge? Weder für die Spenden noch für die gekauften Sektenschriften werden Belege ausgehändigt. Außerdem wird die die gesetzliche vorgeschriebene Mehrwertsteuer mißachtet. Daher eignet sich das "Kaufobjekt Pasugo" nicht einmal als getarnte Spende.

Zur Missionsarbeit zählen außerdem die seltenen Bibellesungen, zu denen Besucher eingeladen werden. Obwohl die Mitglieder bereits gespendet haben, müssen sie für diese und ähnliche Anlässe alles mitbringen, was für die Veranstaltungen notwendig ist: Verpflegung, Geschirr, Geräte zur Bewirtschaftung wie Kaffeemaschinen (selbstverständlich incl. Kaffee), Spülmittel etc. Dieser individuelle Aufwand bedeutet für Iglesia ni Cristo in steuerlicher Hinsicht einen deutlichen geldwerten Vorteil. Ob dieser Aspekt bei der Steuererklärung wohl berücksichtigt wird?

2. Spende für den sog. "Local Fund", der in einen geschlossenen Holzkasten eingeworfen wird. Verwendung: Ausgaben für den Erhalt der Kirchengebäude, Mieten für andere Räume, Reisen und Spesen etc. Auch hierbei werden von den über 200 Mitgliedern eigene finanzielle und sonstige Leistungen erwartet. Beispielsweise die Bereitstellung von Materialien, jeder nur denkbare persönliche Arbeitseinsatz, oftmals der Einsatz privater Fahrzeuge etc. Trotz der erfolgten Spenden, für die es selbstverständlich ebenfalls keine Belege gibt. Auch hiebei kommt Iglesia ni Cristo in den Genuß des geldwerten Vorteils.

3. Danksagungs-Spende im Finanzbüro. Es werden keine Spendenbelege ausgegeben. Philippinische Ehefrauen wandern oftmals nach dem Kirchenbesuch ins Pastoral, wo es eine "Spezialspende" entrichtet wird. In der Regel geht es dabei dann erst ab 20,- DM aufwärts. Seltsam, daß jeder - Ehefrau wie auch Kirchenverwaltung - akribisch darauf achtet, daß die deutschen Ehemänner bei diesen Spezialspenden ausgegrenzt werden und möglichst nichts davon mitbekommen. Unnötig zu betonen, daß es auch hierfür keine Spendenbelege gibt.

Gemäß Kirchenstatuten soll diese Danksagungs-Spende nur einmal pro Jahr erfolgen. Tatsache ist jedoch, daß diese Zahlungen regelmäßig über das ganze Jahr verteilt geschehen. Dies entspricht einem zinslosen Kredit. Falls ein Mitglied zwischendurch aus der Kirche verbannt wird, ist das Darlehen verloren. Die im Voraus gezahlten Gelder werden einbehalten. Wie hoch die jährliche Summe ist, die unversteuert ins Ausland wandert, kann nicht einmal vermutet werden.

Und auch hier geht nichts an dem feinen Herrn Rizalino Generao vorbei. Ausgerechnet er ist der sog. Finanzofficer, der die Oberaufsicht im Finanzbüro hat und sämtliche Spendengelder verwaltet, zuordnet, in die Bücher eintragen läßt. Oder auch nicht?

Der Verein, der eine Kirche sein möchte. In diesem Zusammenhang erscheint es interessent, einmal hinter die Kulissen zu blicken. Iglesia ni Cristo wird auf den Philippinen als Wirtschaftsunternehmen geführt. In Deutschland als eingetragener Verein. Die Anerkennung als Kirche wurde strikt verweigert. Das bedeutet also: eine Kirche namens "Iglesia ni Cristo" existiert in Deutschland nicht.

Daher mutet es recht seltsam an, wenn sehr viele Mitglieder nicht einmal wissen, daß sie in einem Verein landen, wenn sie Donnerstags und Sonntags ihre "Kirche" besuchen. Sie ahnen nicht einmal, daß sie keine Kirchenmitglieder sind. Denn wo keine Kirche existiert, kann es auch keine Kirchenmitglieder geben. Aber vielleicht sind sie ja zumindest Vereinsmitglieder? Und ihre vermeintlichen Kirchenspenden sind demzufolge nichts anderes als Vereinsbeiträge und -gebühren?

Bedenklich ist allerdings, daß die gesetzlich vorgeschriebenen Vereinsstatuten nicht erfüllt werden. Es gibt keine regelmäßigen Hauptversammlungen, keine Neuwahlen des Vorstands, keine implementierten Satzungen, niemals schriftliche oder mündliche Einladungen an Mitglieder und keine offiziellen Wahlen. Der Vorstand, der sich aus wenigen Linientreuen zusammensetzt, wird nicht durch die mehr als 200 Mitglieder, sondern von der Hauptzentrale in Manila genehmigt. Die Beantwortung der Frage, wer wohl als Erster Vorsitzender des Vereins fungiert, dürfte wohl überflüssig sein. Natürlich Hauptdiakon Rizalino Generao.


Drohung

Am 05. November erhielt der Absender dieses Artikels folgende Drohung (wahrscheinlich von einem Geistesgestörten abgeschickt):

nice

November 05 2000 at 1:42 PM

No score for this post Papi

Nice article, obviuosly motivated to destroy the church! I hope the writer is still alive during this time!

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