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Daum, dramatisches Ende einer Kometenkarriere

Daum, the dramatic end of a' shooting star'

Donnerstag 16. November 2000, 17:10 Uhr

Zweite Haaranalyse in USA angeblich ohne Befund

Hamburg (dpa) - Fast vier Wochen nach seiner Flucht sorgt eine zweite Haaranalyse von Christoph Daum für Wirbel: Während der ehemalige Leverkusener Coach nach einem angeblich negativen Drogenbefund in den USA auf Rehabilitierung hofft, stößt die Nachricht in Deutschland auf große Skepsis.

Die Staatsanwaltschaften in Koblenz und Köln, der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und Bayer 04 Leverkusen messen der neuen Untersuchung vorerst keinerlei Bedeutung bei. Sie sei kein Anlass, den Fall neu zu bewerten.

Wie die «Bild»-Zeitung am Donnerstag berichtete, soll eine am 6. November von einem anerkannten amerikanischen Labor genommene Haarprobe des Fußball-Lehrers keine Spuren von Kokain aufweisen. «Das zeigt klar: Ich bin sauber», zitiert das Blatt den 47-Jährigen. Die zweite Untersuchung soll den positiven Drogenbefund des Kölner Instituts widerlegen, der zur Trennung von Bayer und seinem Coach führte.

Zweifel an der Bedeutung des Testergebnisses in den USA meldete der Leiter des Doping-Labors in Kreischa, Klaus Müller, an. Eine neuerliche Probe mache keinen Sinn, wenn sich Daum in den vergangenen Wochen die Haare habe schneiden lassen. Mit nachgewachsenen Haaren lasse sich ein Kokainkonsum aus der Zeit vor der ersten Haaranalyse Anfang Oktober nicht mehr nachweisen. «Die erste Analyse aus dem Institut für Rechtsmedizin in Köln war positiv und das Institut ist über jeden Zweifel erhaben», sagte Müller der dpa. Eine Wiederholung der Haaranalyse mit einer völlig anderen Probe sei «vergebene Liebesmüh».

Der Toxikologe Herbert Käferstein, der die Untersuchung in Köln vornahm, schloss eine Verwechslung der ersten Haarprobe aus. «Wir haben ein Ergebnis vorgelegt, was bei uns jedem Strafrecht standhalten wird.» Die zweite Analyse könne er schwer beurteilen. Wenn Daum seine Haare «wirklich sehr, sehr kurz» trage, sei es schon möglich, dass ein anderes Ergebnis herauskäme, sagte Käferstein.

Der Nürnberger Pharmakologe Fritz Sörgel sprach sich dafür aus, die neue Haaranalyse ernst zu nehmen. «Es gibt keinen Grund, diese Probe einfach anzuzweifeln», sagte Sörgel, der auch im Doping-Fall Dieter Baumann ein Gutachten erstellt hatte. «Die beiden Proben stehen wie zwei gegensätzliche Aussagen gegeneinander, sie müssen zunächst gleich bewertet werden.» Die American Medical Laboratories Inc. unterlägen strengen Vorschriften und bräuchten keinen Vergleich zu scheuen. Der Wissenschaftler appellierte an die Beteiligten, die noch im Kölner Institut liegende Haarprobe Daums zu untersuchen.

Die zweite Haarprobe des US-Labors, das auch mehrfach bei Olympischen Spielen Dopingtests durchgeführt haben soll, hat zunächst keinen Einfluss auf die Untersuchung der Staatsanwaltschaften. Eine Haaranalyse habe für die Ermittlungen gegen Daum wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln ohnehin nur eine «indizielle Bedeutung», sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Erich Jung in Koblenz. Strafbar sei nur der Besitz, nicht jedoch der durch eine Haarprobe beweisbare Konsum von Kokain. «Nur auf eine Haaranalyse kann sich unsere Arbeit nicht stützen. Wir ermitteln in aller Ruhe in alle Richtungen weiter», sagte Jung. Sollte sich die zweite Analyse als seriös erweisen, wäre sie jedoch trotzdem zu berücksichtigen.

Auch Bayer Leverkusen und der DFB bewerten die Affäre nicht neu. «Für uns ist das Thema erledigt», sagte DFB-Mediendirektor Wolfgang Niersbach. Daum, der im kommenden Sommer Rudi Völler als Nationaltrainer ablösen sollte, habe die Untersuchung in den USA als Privatmann vorgenommen, meinte Niersbach.

Bayer Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser lehnte es ab, das neue Ergebnis zu kommentieren. «Christoph Daum war bis zu jener Nacht bei uns Trainer. Was danach war, hat uns nicht zu interessieren», sagte Holzhäuser. Daum sei nun ein ehemaliger Angestellter. «Auch aus juristischer Sicht halte ich es angesichts zweier laufender Ermittlungsverfahren für geboten, das nicht näher zu kommentieren», erklärte der Bayer-Geschäftsführer. «Vielleicht wird uns Daum noch beschäftigen im Rahmen der juristischen Auseinandersetzung um die Auflösung seines Vertrages».

Daum kündigte durch seine Anwälte an, er betrachte die Angelegenheit erst dann als geklärt, wenn das seiner Meinung nach absurde Analyseergebnis in Deutschland sowie die Frage geklärt sei, warum man ihn beim Nachweis der Unrichtigkeit nicht unterstützt habe. Der 47-Jährige hatte von Anfang an den Wert seiner Haaranalyse bezweifelt und seine Unschuld beteuert. Daum ist fest davon überzeugt, schon in Kürze wieder als Trainer zu arbeiten. Auch Daums Anwalt Ralf Stankewitz sieht seinen Mandanten nun entlastet. «Das Ergebnis ist eindeutig negativ. Damit ist Herr Daum rehabilitiert», erklärte Stankewitz in «Bild».


Freitag 3. November 2000, 11:50 Uhr

Daum will Versteckspiel fortsetzen

München - Christoph Daum ist weiter auf der flucht. Der ehemalige Bayer-Trainer und Fast-Bundestrainer will sein Versteckspiel im amerikanischen Bundesstaat Florida fortsetzen. «Mich findet hier niemand. Das habe ich schon gut gemacht», sagte der ehemalige Coach von Bayer Leverkusen in einem Telefon-Gespräch mit der «Bild»-Zeitung. Nach eigenem Bekunden hält sich Daum, der sich nach dem positiven Drogen-Befund vom 20. Oktober mit zunächst unbekanntem Ziel ins Ausland abgesetzt und seither öffentliche Auftritte gemieden hatte, im Großraum Orlando auf. Daum verweigerte eine Stellungnahme zu den gegen ihn erhobenen Drogen-Vorwürfen: «Kein Kommentar. Ich werde mich zu einem späteren Zeitpunkt über meine Anwälte äußern. Zu allen Anschuldigungen wie auch zu der unrichtigen Haar-Analyse.» Spekulationen über seinen angeblich angeschlagenen Gesundheitszustand wies der 47-Jährige zurück: «Mit geht es gut. Ich jogge und schwimme. Und sammle Kräfte.»


Mittwoch 1. November 2000, 12:51 Uhr

Hoher Kokain-Konsum bei Daum

Düsseldorf (dpa) - Die Ergebnisse der Haar-Analayse weisen Christoph Daum als einen regelmäßigen Drogenkonsumenten aus. Wie die «Bild»-Zeitung berichtet, lagen die Werte des ehemaligen Fußball- Trainers von Bayer Leverkusen bei 72 ng/ml Haare (72 Milliardstel Gramm Kokain auf ein tausendstel Gramm Haare) und damit so hoch wie bei einem regelmäßigen Kokainkonsumenten.

In den Haaren eines solchen Konsumenten finden sich nach Angaben des Blattes normalerweise Werte zwischen zwei und 20 ng/mg. Der «Spiegel» hatte ebenfalls über deutlich erhöhte Werte berichtet.

Um die gegen ihn erhobenen Drogenvorwürfe zu entkräften, hatte Daum am 9. Oktober von sich aus in eine Haaranalyse beim Institut für Rechtsmedizin in Köln eingewilligt. Nach Bekanntwerden der positiven Ergebnisse dieser Untersuchung am 21. Oktober verkündete Bayer Leverkusen die Trennung von Daum. Zudem wurde die Vereinbarung mit dem Deutsche Fußball-Bund (DFB), nach der Daum ab dem 1. Juni 2000 Bundestrainer werden sollte, aufgelöst.

Bei der Hausdurchsuchung in der Daum-Villa wurde laut «Bild» in der vorigen Woche auch das Gutachten der Kölner Gerichtsmediziner beschlagnahmt


Samstag 28. Oktober 2000, 15:37 Uhr

Daums Telefon von der Polizei überwacht

(sid)- Christoph Daum stand offenbar schon länger im Visier der Polizei, denn die Behörden haben das Telefon des ehemaligen Leverkusener Cheftrainers, der unter dem Verdacht des Drogenmissbrauchs steht, überwachen lassen. Dabei sei der 47-Jährige als Gesprächspartner von Dealern aufgefallen. Dies berichtet das Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Am Freitag waren zwei tatverdächtige Dealer in Zusammenhang mit den Ermittlungen festgenommen worden.

Die Protokolle der Gespräche Daums sollen nach Auskunft eines Fahnders "ein paar Aktenordner füllen". Deshalb war auch ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Koblenz gegen Daum wegen des Verdachts auf Drogenbesitz eingeleitet worden. Am Freitag hatte die Polizei in Daums Villa in Köln-Hahnwald sowie in seinem Büro in der BayArena Durchsuchungen vorgenommen. Dabei wurden auch Computer und weitere Unterlagen beschlagnahmt.

Das Magazin berichtet außerdem, dass das Institut für Rechtsmedizin der Universität in Köln bei der positiven Haaranalyse des Fußball-Lehrers ein Kokain-Parameter festgestellt habe, das um das 60-fache über dem einer Person liege, die keine Drogen nimmt.


Leverkusen trennt sich von Daum

 Bayer Leverkusen hat sich am Samstag mit sofortiger Wirkung von Trainer Christoph Daum getrennt. Der deutsche Vizemeister reagierte damit auf das positive Ergebnis der Haaranalyse, mit der Daum eigentlich die Drogen-Verdächtigungen aus der Welt schaffen wollte. Auch der DFB distanzierte sich von Daum und löste die Vereinbarung zur Übernahme des Bundestrainer-Amtes.

Samstag 21. Oktober 2000, 17:50 Uhr

Daum zurückgetreten - Haaranalyse positiv

von: 365-Redaktion

Die von ihm selbst in Auftrag gegebene Haaranalyse durch das Institut für Rechtsmedizin der Universität Köln brachte ein positives Ergebnis. Daraufhin bat der 46-Jährige Bayer um Auflösung seines Vertrages, auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) löste die Hanschlagvereinbarung mit Daum, der ab dem 1. Juni 2001 Bundestrainer werden sollte und einen Dreijahresvertrag erhalten sollte.

"Auf Grund der mir übermittelten Daten, die ich anzweifle und mit einer zweiten Probe widerlegen werde, sehe ich mich nicht mehr in der Lage, meine Tätigkeit bei Bayer Leverkusen fortzusetzen. Ich habe die Geschäftsleitung um die sofortige Entbindung von meinen Aufgaben gebeten. Dieser Bitte ist entsprochen worden", ließ Daum schriftlich mitteilen und ging fortan auf Tauchstation. Wäre Daum allerdings nicht von sich aus zurückgetreten, so hätte Bayer ihm die Papiere gegeben.

Daran ließ Manager Reiner Calmund auf einer Pressekonferenz, die fünf Stunden vor dem Bundesligaspiel gegen Borussia Dortmund anberaumt wurde, keinen Zweifel. "Wir haben immer gesagt, dass wir keinen Trainer beschäftigen können, der Drogen nimmt", erklärte Calmund. Noch ist allerdings nicht klar, welche Drogen genau bei der Haaranalyse festgestellt wurden. Es war nach vier unterschiedlichen Drogentypen geforscht worden.

Drei Segmente fielen negativ, einer positiv aus. Der Wert soll abnorm hoch gewesen sein. Am Freitagnachmittag war das Ergebnis von Bayer-Pressechef Uli Dost abgeholt worden. Erst um 23.30 Uhr am Freitagabend hatte dann Daum selbst davon erfahren. "Christoph Daum war total konsterniert", sagte Calmund.

Bis auf Weiteres wurde Nationalmannschafts-Teamchef Rudi Völler mit der Rolle als Interimscoach betraut. Gegen Dortmund saß er zusammen mit Daum-Assistent Roland Koch auf der Bayer-Bank. Der Deutsche FußballBund (DFB) als Interims-Arbeitgeber von Völler hatte zuvor grünes Licht für eine Doppelfunktion von "Rudi Nazionale" beim DFB und bei Bayer gegeben. Die Suche nach einem neuen Bundestrainer geht damit von vorne los. Völler will wieder zu Bayer zurückkehren. Mögliche Alternativen wären Jupp Heynckes und Ottmar Hitzfeld, der dann allerdings in Doppelfunktion die Nationalmannschaft und Bayern München betreuen müsste.

Die Leverkusener Mannschaft wurde um 14.00 Uhr am Samstagnachmittag, sechs Stunden vor dem Spiel, von der neuen Entwicklung und der positiven Analayse bei Daum unterrichtet. Daum war damit auch als Chefcoach des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) untragbar geworen. Die von Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß initiierten Drogen-Vorwürfe erwiesen sich letztendlich doch als richtig, trotz aller Beteuerungen von Daum ("Da war nie etwas mit Drogen und wird auch nie etwas sein"). Die von ihm selbst vor knapp zwei Wochen in Auftrag gegebene Haaranalyse erwies sich für den Fußball-Trainer als Bumerang.

Samstag 21. Oktober 2000, 19:19 Uhr

MV: " Das ist eine menschliche Tragödie"

(sid)- Bringt der Fall Daum auch den designierten neuen DFB-Präsidenten zum stolpern? Gerhard Mayer-Vorfelder, geschäftsführender Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), zeigte sich in Stuttgart nach dem 2:2 des VfB gegen die Spielvereinigung Unterhaching schwer getroffen von den Geschehnissen um Christoph Daum. "Ich weiß die Fakten auch nur aus einem Telephonat mit Bayer Leverkusen", sagte Mayer-Vorfelder, der schwer angeschlagen wirkte, in einer kurzen Pressekonferenz.

"Ich bin menschlich sehr betroffen und enttäuscht. Es ist eine menschliche Tragödie, denn er hat die Analyse ja selbst beantragt. Ich habe seinen nachträglichen Versicherungen geglaubt, dass an den Drogengerüchten nichts dran ist", erklärte der Präsident des Bundesligisten VfB Stuttgart weiter.

Mayer-Vorfelder bat um Verständnis, dass "ich momentan keine weiteren Kommentare abgeben werde. Insbesondere will ich auch Kommentierungen Dritter nicht bewerten. Ich kann nur sagen, dass der Handschlag-Vertrag mit Christoph Daum als zukünftiger Bundestrainer gegenstandslos ist."

In einem Sat.1-Interview sagte Mayer-Vorfelder, "einen Bundestrainer Christoph Daum wird es nicht geben, weil die Unschuldsvermutung nach diesem Testergebnis ja nicht mehr gelten kann". Zur Situation bei der Nationalmannschaft erklärte Mayer Vorfelder: "Rudi Völler wird seine Verpflichtung beim DFB erfüllen."

Die Trainerkarriere des Christoph Daum, der 1992 den VfB Stuttgart zur deutschen Meisterschaft geführt hatte und auch mit Besiktas Istanbul türkischer Champion und Pokalsieger war, dürfte damit abrupt zu Ende sein. Am 23. September 1986 hatte Daum seine erste Trainerchefstelle im deutschen Profi-Fußball angetreten, als er beim 1. FC Köln die Nachfolge von Georg Keßler antrat. In Köln begründete er seinen Ruf als Motivationskünstler, auch wenn er 1990 während der WM in Italien im Nationalmannschaftsquartier in Erba unter spektakulären Umständen entlassen wurde. Danach wurde er Coach beim VfB Stuttgart, verließ die Schwaben allerdings nach seinem Wechselfehler im Champions-League-Qualifikationsspiel gegen Leeds United und ging in die Türkei.

Während seiner Zeit beim VfB baute Daum ein freundschaftliches Verhältnis zum Stuttgarter Vereins-Boss und jetzigen geschäftsführenden DFB-Präsidenten Gerhard Mayer-Vorfelder auf. Der 67-Jährige hat sich vehement für Daum als Bundestrainer stark gemacht, diesen gegen alle Vorwürfe verteidigt und dessen Berufung mit der ihm eigenen Hartnäckigkeit durchgezogen. Auch "MV" ist der große Verlierer der Affäre Daum, die am Samstag mit dem Super-GAU für den Coach zu Ende ging. Möglicherweise stolpert Mayer-Vorfelder sogar über den Fall und kann seine Ambitionen auf die DFB-Präsidentschaft als Nachfolger von Egidius Braun im April kommenden Jahres auf dem DFB-Bundestag abhaken.

Ein großer Verlierer ist auch Bayer Leverkusen mit Manager Calmund an der Spitze. "Das hat uns und mich vor allem wie ein Keulenschlag getroffen", erklärte der Geschäftsführer der Bayer Fußball GmbH. "Calli" hatte seinen Freund Daum immer wieder in Schutz genommen und sich selbst vehement mit Hoeneß angelegt, der auf Grund von Zeitungsberichten seine Anschuldigungen gegen den Fußball-Lehrer erhoben hatte. Daum hatte darauf gegen Hoeneß Klage wegen Verleumdung und übler Nachrede erhoben. Eigentlich sollte am Sonntag eine Aussprache der beiden Intimfeinde stattfinden, wobei Mayer-Vorfelder als Vermittler fungieren wollte. Die sensationelle Entwicklung am Samstag sorgte für die totale Wende in der Affäre, die in den vergangenen Wochen die Schlagzeilen in Deutschland beherrscht hatte.

Samstag 21. Oktober 2000, 21:47 Uhr

Daums Zusage zur Analyse technisches Versehen?

Hamburg - Bei seiner Zusage Daum einer Haarprobe hat sich Christoph Daum nach Expertenauffassung im Datum verschätzt. Er habe wohl darauf spekuliert, dass die Spuren des Rauschgiftkonsums verschwunden seien, sagte Henning Haase, Psychologie-Professor an der Universität Frankfurt/Main. Bei Daums Verhalten würde es sich seiner Meinung nach nicht um eine Form von Verdrängung, sondern eher um ein «technisches Versehen» handeln. Nicht jeder, der bei einer Probe positiv sei, habe ein Drogenproblem, betonte Rolf Hüllinghorst, Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle gegen die Suchtgefahren. Es bedeute lediglich, dass er das Rauschmittel konsumiert habe, aber nicht, dass Daum süchtig sei. Auch für ihn ist eine Erklärung für Daums Zusage, dass dieser gedacht habe, der Konsum sei mittlerweile nicht mehr nachweisbar.

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